Und gegen Ende zu
Da pflegt man sich zu fragen
Ob nicht der Rucksack gar zu schwer
Ihn voller Hast zu tragen

Dann bleibt am Rande Schritt für Schritt
Was einst noch schien so wichtig
Und statt es vollen Rucksack’s Ziel
Wird Ziel nun was ist richtig

Beginnt die Zeit der Ernte doch
Was immer man gesät
An Freude, Hass und and’ren Tand
Reich Früchte nun es trägt

So wünsch ich, Wanderer auf Zeit
Dir Kunst, Geschmack und Seele
Und wenn manch Frucht auch bitter schmeckt
Dass du dich nicht dran quälest

Mensch wandert manchen finstr’en Ort
Auch du hast’s nicht vermieden
Schau nur getrost dein Leben’s Werk
Ich hoff, du bist zufrieden

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