Stimmigen Kontakt zu praktizieren ist keine “Technik”, die man in einem Wochenend-Seminar einmal erlernt, und dann “beherrscht”. Das zu versprechen oder anzubieten, wĂ€re vermessen.

Ebenso vermessen wĂ€re es, “den einen wahren Weg zur Meisterschaft” fĂŒr mich zu beanspruchen. In meinem Leben habe ich viele Menschen angetroffen, die auf ihren jeweils eigenen Lebenswegen sehr geĂŒbt darin sind, in stimmigen Kontakt zu treten, auch wenn sie andere Namen dafĂŒr verwenden mögen.

Mein eigener individueller Zugang speist sich vorrangig aus meiner vermutlich angeborenen HochsensibilitĂ€t fĂŒr Emotionen, sowie meiner theoretischen und praktischen BeschĂ€ftigung mit der Gestaltung von lebendigen sozialen Systemen in immer höherer KomplexitĂ€t. Vor allem als Lehrer war die QualitĂ€t des stimmigen Kontaktes fĂŒr mich sehr hilfreich, die mir Anvertrauten “stimmig” zu fĂŒhren und auch ebenso “stimmige” und lebendinge Systeme des Miteinanders zu entwerfen.

Ich kann dir aufgrund meiner mittlerweile 10+ Jahre Erfahrung vor allem drei “Dienste” anbieten:

  • Wir finden gemeinsam einen fĂŒr dich stimmigen Zugang fĂŒr eine konkrete Situation, die dich beschĂ€ftigt. Dies kann dir helfen, wieder mehr Spiel-RĂ€ume fĂŒr dich zu entdecken, etwa indem wir gemeinsam einen fĂŒr dich stimmigen Prototyp fĂŒr ein Soziales System/Miteinander entwickeln, der dir als Ausgangsbasis fĂŒr weitere Experimente dienen kann.
  • Wir arbeiten gemeinsam vertieft an der Kunst des stimmigen Kontaktes selbst, mit deren Hilfe du zunehmend auch ohne Ă€ußere Hilfe fĂŒr dich stimmige LösungsansĂ€tze entdeckst.

In der Praxis gibt es natĂŒrlich fließende ÜbergĂ€nge zwischen den beiden. Ein erster Kontakt mit dem Thema entsteht wohl ĂŒberwiegend aufgrund einer konkreten (sozialen) Problemstellung, fĂŒr die eine Lösung gesucht wird. Ich habe zwar auch Freude daran, diese gemeinsam zu entwickeln (Ă€hnlich, wie andere Freude an der Lösung mathematischer RĂ€tsel finden), aber am schönsten war es fĂŒr mich schon als Lehrer, die mir Anvertrauten aufblĂŒhen und ihren Weg auch ohne bestĂ€ndige Begleitung bewĂ€ltigen zu sehen.

Das Ziel muss es also sein und bleiben, mich selbst als dein “relativer Meister” zunehmend ĂŒberflĂŒssig zu machen. Wirtschaftlich betrachtet ist das als SelbststĂ€ndiger zugegebenermaßen völlig absurd – da wĂ€re eine Erzeugung von AbhĂ€ngigkeit natĂŒrlich viel lukrativer. Aber ich will wie ich es schon als Lehrer immer praktiziert habe, auch in Bezug auf meine SelbststĂ€ndigkeit zumindest versuchen, das richtige zu tun. Auch ein StĂŒck weit als Experiment, ob ein integrer Mensch in unserer Wirtschaft nicht doch ĂŒberlebensfĂ€hig sein kann.

Was umfasst das Angebot/Wie ist der Ablauf?

Das Angebot ist selbst als lebendiges System konzipiert, das den stimmigen Kontakt erleichtert. Daher werde ich nicht nach Stunden bezahlt, sondern in Form eines Pauschalbetrages von 100€ einmalig fĂŒr einen Monat. Innerhalb dieses Monats:

  • findet 1 persönliches 1:1-Treffen statt.
    • es gibt von meiner Seite keine ZeitbeschrĂ€nkung dieses Treffens, wir sprechen/arbeiten, solange es sinnvoll ist. GrundsĂ€tzlich halte ich mir einige Stunden dafĂŒr frei, der Rest entsteht dann im stimmigen Kontakt.
    • Innerhalb von Oberösterreich ĂŒbernehme ich die Fahrtkosten fĂŒr mich. Außerhalb kommt entweder ein  Aufpreis hinzu, oder der Termin fĂŒr das Treffen wird so gelegt, dass ich es mit anderen blocken kann (z.B. wenn ich gleich mehrere Treffen in Wien zusammenblocken kann).
  • antworte ich auf jede Email von dir nach spĂ€testens 4 Werktagen.
    • Oft kommt es vor, dass der Kontakt noch “nachwirkt”, und weitere interessante Fragestellungen aufwirft. ZusĂ€tzlich kommen in der praktischen Umsetzung dann oft weitere Informationen ĂŒber die tatsĂ€chliche Situation zutage, die so noch “eingearbeitet” werden können.
    • Die Frist gewĂ€hrleistet, dass ich mir die Zeit nehmen kann, konstruktive Antworten zu formulieren.
    • Du bist dabei in der Selbstverantwortung, welche IntensitĂ€t von Kontakt fĂŒr dich stimmig ist. Mir zu schreiben ist ein zusĂ€tzliches Angebot. Ob und wie du es nutzt, entscheidest du.
  • gilt ganz grundsĂ€tzlich:
    • Ich praktiziere radikale Selbstverantwortung fĂŒr mich und andere. Das bedeutet, du entscheidest ĂŒber dein Handeln/Nicht-Handeln und bist auch dafĂŒr verantwortlich, selbst wenn der Impuls dazu von mir mitbeeinflusst sein sollte.

Gibt es die Möglichkeit eines Schnupper-Treffens?

Ja. Dieses lÀuft in etwa so ab:

  1. Wir treffen uns nach den gleichen Rahmenbedingungen wie oben beschrieben.
  2. Nach dem Treffen biete ich dir eine schriftliche WeiterfĂŒhrung des Kontaktes an. Lehnst du ab, entstehen dir keine Kosten.
  3. Möchtest du den Kontakt weiterfĂŒhren, bekommst du von mir (gegen die oben genannte Investition) eine schriftliche RĂŒckmeldung/WeiterfĂŒhrung des Erst-Kontaktes per Mail, mit der wir bei Bedarf weiterarbeiten können. Erscheint es notwendig, können wir uns auch in diesem ersten Monat ein weiteres Mal treffen, ohne dass dir zusĂ€tzliche Kosten entstehen.

FĂŒr wen ist das Angebot relevant?

Im Grunde sehe ich zwei unterschiedliche mögliche Zielgruppen:

  • Menschen, die ihr Leben mehr danach ausrichten möchten, was sich fĂŒr sie stimmig anfĂŒhlt.
    • Hier wird es hauptsĂ€chlich darum gehen, den Mut und die SensibilitĂ€t sowohl sich selbst gegenĂŒber wie auch der Umwelt auszubilden, um stimmige VerĂ€nderungen zu ermöglichen.
    • Auf Wunsch können auch gemeinsam stimmigere soziale Systeme als die bisherigen entworfen werden, sowie Strategien zur EinfĂŒhrung dieser.
  • Lehrer, FĂŒhrungskrĂ€fte und SelbststĂ€ndige, welche
    • sich im FĂŒhren ĂŒber stimmigen Kontakt ĂŒben wollen
    • “lebendige Systeme” entwerfen wollen, die stimmigen Kontakt fördern.

Existiert eine Mindest-Dauer?

Nach dem Ende des Monats endet die Zusammenarbeit automatisch, außer jemand möchte sie weiterfĂŒhren. Du kannst damit jeden Monat selbst entscheiden, ob du a) zufrieden mit dem Angebot warst und es b) noch weiter benötigst.

Mich nervt es immer, wenn Angebote ungewollt automatisch verlĂ€ngert werden, deswegen möchte ich dir eine solche Situation ersparen. Und fĂŒr mich ist es auch nicht sonderlich interessant, mit Menschen zu arbeiten, die das gar nicht (mehr) wollten.

Sonstiges

Nun mag jemand eine andere Variante bevorzugen und sich z.B. lieber nur treffen und den Schriftverkehr weglassen, oder vier Treffen aus vier Monaten in einem einzigen Monat “quetschen”: auch das ist möglich. Aufgrund der Vielzahl an möglichen Varianten bitte ich in einem solchen Fall, mich einfach direkt zu kontaktieren – wir finden dann eine passende Lösung.

 

Wichtig: ich bin kein ausgebildeter Psychotherapeut (auch wenn ich viel an theoretischem Wissen und praktischen Erfahrungen auch in diesem Bereich mitbringe). Ich arbeite daher – schon aus rechtlichen GrĂŒnden – nicht mit Menschen, denen bereits entsprechende Diagnosen gestellt worden sind.

Wichtig: Ich bin ebenso kein ausgebildeter Unternehmensberater, sondern jemand, der sich privat wie beruflich, theoretisch wie praktisch, enorm viel mit (auch alternativer) PĂ€dagogik, Sozialpsychologie, Soziologie und Geschichte befasst. Obwohl viele wissenschaftliche Forschungen einfließen, sind ein Teil meiner Konzepte Eigenkreationen, vor allem aus meiner Praxis als Lehrer, in der ich selbst viel ĂŒber stimmigen Kontakt gearbeitet habe. Der Großteil davon ist von mir mehrfach praxiserprobt worden. Trotzdem bleibt die Letztentscheidung (und damit auch Verantwortung) fĂŒr jede Umsetzung bei demjenigen, der sie umsetzt.