eBook kostenlos bis 29.11., Tai Chi Kurs im FreiRaumWels

(Letztes Update von Niklas BaumgÀrtler am 28.11.2018)

So, der Newsletter hat doch lĂ€nger gedauert als gedacht – die letzten Wochen waren ziemlich voll. Aber dann halt erst jetzt 🙂

1. Das Buch! Das Buch!

So, es ist soweit: endlich ist mein Buch Barfuß fĂŒhrt dein Weg dich weiter auch offiziell erschienen 🙂

Lesung

Am 24.11. gabs dazu im FreiRaumWels eine Lesung, ein kleines Konzert von meiner Schwester Eva und mir und danach noch einen feinen Abend im CC, wo u.A. meine liebe Lisi (Kellnerin) durchs Mikro meinte, es sei eines der besten BĂŒcher, die sie im Laufe der letzten Jahre gelesen hĂ€tte. Yay!

Bis 29.11. gibts noch die Chance, das eBook kostenlos ĂŒber Amazon zu “kaufen”. Mehr dazu hier.

Das Buch war auch gleich am ersten Tag mal auf Rang 2 bzw. 5 in zwei der Amazon-Kategorien. Aktuell sind wir auf 7 bzw. 12, da geht noch was.. wer mich unterstĂŒtzen will, hier einige Möglichkeiten, je nach eigenen Ressourcen:

  • Das Buch bestellen
  • Das eBook bestellen (ist bis 29.11. sogar noch kostenlos, also auch fĂŒr finanziell chronisch knappe möglich)
  • Anderen davon erzĂ€hlen
  • Eine Amazon-Rezension schreiben
  • Den entsprechenden FB-Link teilen.

Danke fĂŒr jede Hilfe – und viel Freude beim Reinlesen![ps2id id=’leseprobe’ target=”/]

1.1 Weitere Leseproben aus dem Buch

Bis zum 29.11. ist ohnehin das eBook kostenlos ĂŒber Amazon bestellbar, das ist wohl die ausfĂŒhrlichste Leseprobe ĂŒberhaupt. Aber fĂŒr die, die diese Email nicht rasch genug geöffnet haben, hier trotzdem eine kleine Geschichte aus dem Buch:

#114 Die Kunst der Begeisterung

#114 Die Kunst der Begeisterung

Fern von hier lebt eine junge Frau in einem etwas seltsam anmutenden Haus. Es ist irgendwie nicht so ganz gerade geworden, das Haus, man könnte sagen: windschief, Die meisten Menschen, die daran vorbeigehen, können vor Neugier gar nicht anders, als stehenzubleiben und hineinzusehen. Manchmal haben sie dann GlĂŒck, und die junge Frau fĂŒhrt sie durch das Wunder, in dem sie viele ihrer Tage verbringt. Nein, gebaut hat sie es nicht, dieses Haus. Und trotzdem scheint sie es beinahe zu atmen.

Wenn sie dann diesen seltsamen Ort wieder verlassen, fĂŒhlen die Besucher oftmals noch eine Art „Nachklingen“, nur ohne einen dazugehörigen Ursprungston gehört zu haben. Als wĂŒrde etwas von diesem Haus, von dieser Umgebung, sich an ihnen festgehaftet haben. Ein Gedanke, eine Idee – vielleicht auch eine Möglichkeit? Aber mit der Zeit verblasst ihnen dieses GefĂŒhl, und sie kehren zurĂŒck in die so wohlbekannte Welt ihres Alltags, vergessen diesen Ort und seine so sonderbare Bewohnerin. Denn sonderbar, so wirkt sie wohl, jene junge Frau. Als wĂ€re sie die rechtmĂ€ĂŸige Erbin dieses Hauses, obwohl erdacht von einem anderen Geist, in anderen Zeiten, fĂŒr andere Zwecke. Als wĂŒrde sie sich diesen Ort angeeignet, Teil von ihm geworden sein. Verwurzelt.

Vielleicht ist es diese Art von Verbundenheit, die dem zufĂ€lligen Besucher als erstes auffĂ€llig wird, dieses so sonderbare Fehlen von Distanz zwischen der jungen Frau und jenem Ort, diese Art von Hingabe, von Eins-Werdung. Wie liebevoll sie mit der Pflanze spricht, die sie gerade gießt, mit dem Habicht, der ĂŒber dem Tal seine Schwingen ausbreitet, sogar mit dem Raum selbst – beinahe möchte man glauben, sie wĂŒrde tatsĂ€chlich Antworten erwarten, wĂŒrde tatsĂ€chlich mit allem um sie herum kommunizieren, seien es Tiere, Pflanzen, RĂ€ume, Orte. Wenn sie lapidar erzĂ€hlt, sie hĂ€tte vor einigen Tagen eine kiloschwere Schiefer-Platte aus dem nahegelegenen Fluss den ganzen Weg hierhergeschleppt, weil sie sich von ihr.. angesprochen gefĂŒhlt habe.. und der Besucher dieselbe Schieferplatte nun am KĂŒchentisch in fĂŒr das Auge kaum ertragbarer Schönheit als Fundament einer Art von Gesamtkunstwerk wiedererkennt.. man möchte beinahe glauben.. ebenso sehen..

Aber natĂŒrlich siegt am Ende doch meist die Vernunft, die eine rote Linie an der Grenze zum Unbelebten zieht. Mit Tieren, mit Pflanzen sprechen, nun, das mag noch angehen, was weiß die Wissenschaft schon auszuschließen, dass nicht auch Tiere und Pflanzen kommunizieren, und jemand nicht mit viel Geduld und EinfĂŒhlungsvermögen ihre Sprache erlernen kann? Aber mit Steinen, RĂ€umen, Orten? Das geht dann doch zu weit. Diese Grenze zu ĂŒberschreiten hieße der eigenen VerrĂŒcktheit TĂŒr und Tor zu öffnen.. und wo kĂ€me man denn da noch hin, diese inneren wie Ă€ußeren Pforten aufzustoßen?

Die junge Frau aber sieht den verwirrten, an Verzweiflung grenzenden Blick des Besuchers und erkennt mit einem Hauch von Heiterkeit und wehmĂŒtiger Erinnerung ihr frĂŒheres Ich in jenen Augen. Bietet dem jungen Mann Tee an, bereits wissend, dass er ablehnen und diesen Ort so rasch er kann kopfschĂŒttelnd verlassen wird. Vielleicht wird es ihm möglich sein, niemals wiederzukehren. Ihr war dieser einfache Ausweg nicht vergönnt gewesen. Als sie zum ersten Mal den „Geist“ eines Raumes wahrgenommen, seine BedĂŒrftigkeit nach höherer Ordnung, ja beinahe nach Liebe gespĂŒrt hatte, zum ersten Mal be-geistert gewesen war von einem Ort, der Andeutung eines GegenĂŒbers, nur dunkel erahnend, dass sie – noch fast blind – einer Quelle nachspĂŒrte, die von Menschen ĂŒber den ganzen Erdball und aller Menschenalter gesucht worden war, hatte sie noch nicht so recht gewusst, was sie erwarten wĂŒrde. Weiß es bis heute nicht – folgt im Grunde nur stets aufs Neue in lichteren Momenten dieser leisen Ahnung, dass sie sich auf einem richtigen Weg befindet.

Manchmal, selten, erfĂŒllen sie dann doch Zweifel. Wer bin ich denn, was bin ich wert im Spiegel der Welt? Und dann fragt sie sich, wie sie sich und der Welt wohl beweisen könne, dass sie auch wirklich begeistert sei, von Geist erfĂŒllt. Und weiß doch – als ungeborene Gewissheit, noch ohne es sich und anderen eingestehen zu können – dass diese Art von Geist und Intuition sich eben gerade nicht beweisen, vorfĂŒhren, in Formen pressen und verkaufen lĂ€sst. Dann quĂ€lt sie sich, der Illusion der Notwendigkeit folgend, jemand anderes zu sein, ein Spiegel fĂŒr die Welt des Normalen, um die Menschen im Außen nicht verwundern zu mĂŒssen, ihnen nicht Wunder zu sein. Will untergehen in einem Meer der Gleichartigkeit und GleichgĂŒltigkeit.

Denn sie praktiziert eine sterbende Kunsttradition, und weiß es.

Und doch ist es gerade diese Seltenheit, diese Besonderheit ihres Erlebens, der ihr neben all dem Schmerz der Vereinzelung auch eine Verantwortung aufbĂŒrdet, die Aufgabe, eben nicht aufzugeben. Es gibt nur noch so wenige von uns, dass die Entscheidung eines jeden einzelnen zĂ€hlt.

Die Kunst der Begeisterung ist eine lebensspendende Kunst. Ohne sie stirbt uns unsere Umgebung aus dem Bewusstsein hinfort. Andere mögen abbilden, sichtbar machen, die Begeisterung jedoch stellt den Ursprung, den ersten Riss in der Mauer zwischen uns und der Welt dar. Sie erschafft das Leben nicht, aber macht es uns erst lebendig erfahrbar.

Was also ist sie wert im Spiegel der Welt, diese sonderbare junge Frau? Viel, sagen diejenigen, die sie im Ansatz ihrer Tiefe kennengelernt haben. Wenig bis nichts, eine Nummer in einer Statistik, sagt eine Gesellschaft, die es im AngefĂŒhl der SĂ€ttigung versĂ€umt hat, jene anzuerkennen, die sie mit Lebendigkeit versorgen. Aber Menschen machen auch nur einen verschwindend geringen Anteil all derer aus, mit denen sie tagtĂ€glich zu tun hat.

„Ich liebe es, dich zu wĂ€rmen“, erzĂ€hlt ihr morgens die Sonne.
„Ich liebe es, dich mit meinem Gesang zu wecken“, der Vogel, der unter dem Dachbalken wohnt.
„Ich liebe es, in deinem wallenden Haar zu spielen“, der Wind.
„Ich liebe es, deine Seele zu tragen“, singt der Waldboden ihr sein Lied.
Und wieder verklingen all die anklagenden Stimmen, sie solle doch endlich erwachsen werden, sich einen Job suchen, im steten Strom der Gezeiten, und eine heitere, wohlige Gelassenheit erfasst sie.
Wenn ihr nur wĂŒsstet..          
Ja, wenn all jene nur wĂŒssten, sehen, spĂŒren könnten.. wenn man nun auch andere begeistern könnte, lehren könnte? Das, so fĂŒhlt sie nun, das wĂ€re nun wirklich große Kunst.. eine Lebensaufgabe.. vielleicht, so beginnt sie nun zu ahnen, ist es nicht die meine, mir noch quĂ€lend einen Job zu suchen, wo doch tagtĂ€glich mich findet, was zu tun bereit und notwendig sich anfĂŒhlt, um die Lebendigkeit zu erhalten..

NatĂŒrlich hat sie den Gedanken nicht bis zur letzten Konsequenz zu Ende gefĂŒhrt. Sie mag etwas Besonderes sein, an ein Wunder grenzen, ist aber doch einem allzu menschlichen Sein entwachsen, und in all den Zweifeln und Achtlosigkeiten verwurzelt wie andere Menschen ebenso. Und doch.. ist sie eine sehr außergewöhnliche junge Frau. Vielleicht wird der Tag noch kommen, an dem sie ihre Geschichte umzuschreiben bereit ist, und statt nur ein „Wenn ihr nur wĂŒsstet..“  zu denken mit sicherer Stimme sprechen kann: „Seht!“[ps2id id=’veranstaltungen’ target=”/]

2. Veranstaltungen/Kurse[ps2id id=’mĂŒhelos’ target=”/]

2.1 MĂŒhelos durch den Alltag mit Tai Chi & Co (kostenlos)

Weil ich ab Mitte JĂ€nner einen bezahlten Kurs dazu anbiete und vorher noch ĂŒberprĂŒfen möchte, ob meine ErklĂ€rungen auch gut verstĂ€ndlich sind, ist dieser Kurs fĂŒr euch kostenlos/spendenbasiert.

Wir alle kennen sie, die guten Tage. An denen alles wie von selbst funktioniert. Aber auch jene, an denen alles mĂŒhsam erscheint. Woran liegt das?

Die Antwort ist in unseren selbst-blockierenden Glaubens-SĂ€tzen zu finden. Über uns selbst. Unseren Körper. Beziehungen zu anderen Menschen. Unserer Umwelt.

Basierend auf den Prinzipien der Kampfkunst Tai Chi werden wir mit alternativen GlaubenssĂ€tzen experimentieren, die die Erreichung des „Flow“-Zustandes unterstĂŒtzen statt behindern. Ziel ist eine zunehmende praktische Umsetzung der Prinzipien in alltĂ€glichen Bewegungen und Interaktionen.

Wo: Im FreiRaumWels
Minimale Teilnehmer-Anzahl:
2
Kosten: keine (aber der FreiRaumWels & ich freuen sich ĂŒber Spenden)
Bei Interesse bitte bei mir mit Kontakt-TelNr. voranmelden
(auch damit ich bei Nicht-Zustandekommen rechtzeitig absagen kann – danke!):

niklas@bunterrichten.com
0660/8769955

Achtung: am 25.12. und am 1.1. findet (wenig ĂŒberraschend) kein Termin statt![ps2id id=’grundlagenwissen’ target=”/]

2.2 Technisches Grundlagenwissen Webseiten & Online-Marketing, einfach erklÀrt

Im Grunde handelt es sich dabei um eine Art erweiterten Crashkurs zu dem Thema, dem ich dem ösb angeboten habe – er wurde abgelehnt. Das bedeutet, ihr dĂŒrft mich nun bei Interesse dafĂŒr direkt bezahlen. 200€/Nachmittag.

Oder aber ihr redet euch zusammen und ĂŒberzeugt das ösb davon, das doch anzubieten. Nur so als Idee :D[ps2id id=’beitrĂ€ge’ target=”/]

3. Neue BeitrÀge/Artikel/Geschichten

So, das wars, Zeit fĂŒrs Bett 😀

Niklas

Portrait Niklas Baumgärtler

Niklas BaumgÀrtler

Niklas BaumgĂ€rtler interessiert sich fĂŒr die Kunst der Begeisterung und macht gerne Wechsel- und Hebelwirkungen in Sozialen Systemen sicht- und erlebbar. Mehr über Niklas BaumgĂ€rtler...

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Niklas Baumgärtler ist ehemaliger Volksschul-Lehrer und Lehrer an Freien Schulen. Heute bietet er Fortbildungen für engagierte LehrerInen und andere Führungskräfte an und stellt Werkzeuge für menschenfreundlichere Zugänge zur Verfügung. Mehr zu Niklas...

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