Beim Durchführen der Monatsbilanz des letzten Monats war ich ein wenig überrascht, wie wenig sich meine Ausgaben trotz einer zweiwöchigen Reise quer durch Deutschland mit meinem Verschwindibus erhöht hatten. Aufgrund der Reise haben sich meine Einnahmen aus der Nachhilfe jedoch um fast 2/3 reduziert, und laut meinen Aufzeichnungen habe ich stolze 3756 km alleine durch meine Deutschland-Reise zurückgelegt, was alleine Tank-Ausgaben in Höhe von insgesamt 468 Euro ausmacht – die Verluste dieses Monat sind entsprechend hoch. Völlig unnötig war dabei eine Strafe von 50 Euro wegen Geschwindigkeitsübertretung im Ortsgebiet Wels.

Da ich das Glück hatte, bei vielen meiner Schulbesuche zum Mittagessen in der Schule eingeladen zu werden, habe ich in der Sparte Essen dafür einiges einsparen können: im Vergleich zum Vormonat (136) waren es nur noch knapp 66 Euro. Da ich nicht nur die Kosten, sondern auch den Kilometerstand und die getankten Liter mitgeschrieben habe, weiß ich jetzt auch, dass mein Verschwindibus auf 100km im Durchschnitt knapp 7,6l verbraucht hat (mit Fahrrad und ordentlicher Beladung sowie gelegentlichen Staus). Für weitere Fahrten kann ich nun über voraussichtliche Streckenlänge sowie Benzinpreise planen, wie viel mir das Tanken kosten wird. Nur so als ein weiteres Beispiel, warum es Sinn machen kann, manche Dinge mitzunotieren.

Beten und meditieren

Ich hatte mir ja am Ende des letzten Monats vorgenommen, über den ganzen Mai mindestens zwei Mal am Tag zu beten/zu meditieren (was für mich den selben Vorgang beschreibt). Ich hatte mir gedacht, es sei wohl am einfachsten, mir das immer am Morgen nach dem Aufwachen und am Abend vor dem Einschlafen anzugewöhnen, aber ich habe mich wohl geirrt. Auch wenn ich es wohl im Durchschnitt geschafft habe, auf die 2x/Tag zu kommen (manchmal öfter, manchmal gar nicht), morgens und abends war es nur sehr selten. Was jedoch gut funktionierte, war die unvermeidlichen Wartezeiten dafür zu nutzen, anstatt sich zu ärgern, dass man jetzt warten muss, etwa beim Warten auf den Bus.

Da ich ja auf meiner Reise keinen Backofen im Bus mit hatte, war mir auch klar, dass es schwer sein würde, meinen Vorsatz der letzten Monate, keine Süßigkeiten zu kaufen, auf der Reise umzusetzen. Ich hatte mit einem Heißhunger auf Süßes gerechnet, aber er blieb aus. Etwas über einen Monat durchzuziehen, scheint doch langfristige Gewöhnungseffekte zu bewirken.

Für diesen Monat werde ich versuchen, tatsächlich jeden Tag Sport zu treiben, sei es jetzt Laufen, Radfahren, Kraftkammer, Yoga, Tai Chi, Tanzen oder was auch immer, aber ordentlich Bewegung/Anstrengung muss dahinter sein. Da ich mich jedes Mal, wenn ich mich bewege (selbst, wenn es anfangs Überwindung kostet) danach viel glücklicher fühle, macht es nur Sinn, das beständig zu machen. Obs wohl funktioniert? Die Bilanz folgt am Ende des Monats…

Niklas

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