#127 Überforderung

Nun also war der letzte Tag angebrochen.
Bis hierher hatte er es ganz gut ausgehalten. Hatte sich beschäftigt. Schließlich gab es noch so viel zu tun. Einkaufen. Aufräumen. Abschließen, was knapp ein Jahr zuvor begonnen worden war. Ein Ende finden, das tragbar war, übertragbar, in ein neues Jahr, mit neuen Aufgaben und Herausforderungen. Das hier würde weitergehen. Er würde weitergehen. Nur die Wege, die würden sich trennen.

Als die anderen eintrafen, wurde viel gesprochen, wurde wenig gesagt. Rasch merkte er, dass er niemals fertig werden würde mit all dem, was er sich vorgenommen hatte. Einige der Kinder fingen von sich aus an, sich nützlich zu machen. Manche Eltern erschienen, bereits früher als erwartet. Die Räumlichkeiten, mit denen er ursprünglich geplant gehabt hatte ,standen nun spontan doch nicht zur Verfügung. Improvisieren. Sich beschäftigen. Nicht nachdenken. Bald war es vorbei.

Als der Junge die Gitarre aus der Hand gab, strahlte er, ein Lichtblick, verkannt im allgemeinen Trubel. Wochenlang hatte er auf diesen Moment hingeübt gehabt, hatte mit sich gerungen, ob er sich trauen sollte oder nicht. Hatte sich getraut. Glückwunsch! Auch die anderen kleinen Darbietungen der Kinder waren nun durch. Der Moment. Nun war es also soweit.

Eine Woche lang hatte er sich hingesetzt und sich jeden Tag vorgestellt, was er ihnen noch sagen würde. Eine kleine Rede hatte er sich vorgestellt. „Was ich euch noch sagen wollte“. Was blieb zu sagen, in den wenigen Minuten? Wie in Worte fassen, was ihn schier zerriss?

Als er ansetzte zu sprechen, wurde es stiller, und als die Versammelten erkannten, dass er nicht laut sprechen würde, völlig still. Es war schwierig zu sprechen, jedes Wort ein Kampf. Und plötzlich, in die Stille, das Klatschen einer der Jugendlichen. Er verlor irritiert den Faden, alles Zeitgefühl, und brachte seine Rede rascher zu Ende als geplant, weil er wähnte, bereits Stunden gesprochen zu haben.

Später entspannte sich die Stimmung etwas, und einige der Erwachsenen saßen recht gemütlich zusammen, während die Kinder nebenbei spielten. Er fühlte sich elend, freute sich darauf, dass alles vorbei sein würde, wollte es sich aber nicht anerkennen lassen.
„Ich bin heute ein wenig überfordert“, meinte er entschuldigend.
„Ja, warum hast du uns denn dann nicht um Hilfe gebeten?“, hatte eine ältere Dame geantwortet.

Ja, warum nicht? Die Frage kam ihm nun, Monate später, wieder in den Sinn, und die Antwort, die ihm in den Sinn kam, war irritierend: es war ihm schlicht gar nicht in den Sinn gekommen. Er hatte die unausgesprochene Überforderung aller mit der Situation gespürt, und offenbar ganz automatisch versucht, sie für alle anderen auszuhalten. Hatte anderen Sicherheit schenken wollen, wo er doch innerlich selbst derart zerrissen gewesen war.

Das war, rückblickend betrachtet, auch der wahre Grund gewesen, warum sich schlussendlich die Wege getrennt hatten. Er war nicht bereit oder fähig gewesen, seine eigenen Begrenzungen anzuerkennen, und entsprechend zu handeln. Er hätte früher für überschaubarere Verhältnisse sorgen müssen, aber er hatte sich davor gescheut. Oder um Hilfe bitten müssen, und auch das war ihm offensichtlich damals noch nicht gelungen. Wozu diese ohmächtigen Allmachts-Fantasien von Ich-komme-schon-zurecht?

Später hatte man ihm erzählt, der klatschende Jugendliche wäre ehrlich begeistert gewesen von seinen Worten. Gern hätte er dem Jungen nachträglich dafür gedankt.

#102 Vergiss das nie

Dieses kleine Gedicht habe ich für meine Schüler zum Abschied geschrieben.

Vergiss das nie:
Du bist wertvoll.
Es gibt dich nur ein einziges Mal auf der Welt.
Niemand sieht die Welt genauso, wie du sie sehen kannst.
Was du siehst, ist also von großem Wert.
Du bist wertvoll.

Vergiss das nie:
Du bist liebenswert.
Nicht jeder muss dich lieben.
Aber niemand hat das Recht
Dich nicht für dein Anders-Sein zu respektieren.
Du bist liebenswert.

Vergiss das nie:
Es ist deine Geschichte.
Andere spielen ihre Rollen darin.
Manche streiten sich sogar um die Hauptrolle.
Aber am Ende entscheidest du.
Dein Leben ist deine Geschichte.

Vergiss das nie:
Es ist deine Geschichte
Die du schreiben musst.
Und du kannst wählen
Ob sie traurig ist, lustig, furchterregend
Oder auch spannend.
Wie du dich auch entscheidest –

Versuche, eine Geschichte zu schreiben
Die es wert ist, erzählt zu werden.

Ich glaube, dass du das kannst.
Ich glaube an dich.

Vergiss das nie.

Am Ende einer Ära

Nun, seit Mittwoch dieser Woche ist es nun beschlossene Sache: ich werde Österreich, meine Heimat vieler Jahre, in einigen Wochen verlassen, um in den Norden Deutschlands zu ziehen, um dort an einer freien Schule zu arbeiten.

Ein weiteres Wunder

Es war mein Traum der letzten Jahre, an einer freien Schule zu arbeiten (oder einst eine zu gründen), an der ich das, woran ich glaube, auch tatsächlich umsetzen kann, seit vor vielen Jahren zum ersten Mal die Bücher großer Pädagogen wie Paulo Freire in meine Hände fielen. Und nun, nach all den ungezählten Irrwegen und Rückschlägen, aber auch wunderbaren Momenten, fühle ich mich, als würde nun all das, wofür ich die letzten Jahre gearbeitet und oft auch gekämpft habe, tatsächlich greifbar werden. Als ich vor knapp zweieinhalb Jahren nicht von meiner fixen Ideen abweichen wollte, ein Jahr nach Brasilien zu gehen, und mich weder das Fehlen einer Partner-Universität noch andere bürokratische und emotionale Hürden davon abhalten konnte, hatte ich schon einmal die Erfahrung gemacht, dass der Wille, wenn er denn aus dem Herzen kommt, Wunder bewirken kann.

Und nun, knapp ein Jahr nach meiner Rückkehr aus Brasilien, sitze ich ein wenig fassungslos vor meinem Computer und versuche, zu realisieren, welch weiteres Wunder mir da gewährt wurde, und wo wohl die Grenzen des menschenmöglichen noch liegen könnten. Ich wollte immer (Mit-)Gestalter dieser Welt sein und nicht bloß ausführende Lehr-Kraft, doch kann es noch Zufall sein, dass die Schule, an der ich arbeiten werde, nicht nur offen für pädagogische Experimente ist, sondern auch noch in den Ferien umzieht und damit auch von den Räumlichkeiten entsprechend offen für Wünsche sein wird? Dass ich beim Musik machen in den Straßen Kiels jemanden kennenlernte, der mich zu seinem Geburtstag einlud und mir dort jemanden vorstellte, der mir so nebenbei anbot, doch bei ihm in der WG einzuziehen – genau, als ich es brauchte?

Bevor ich nach Brasilien ging, fühlte ich mich auf seltsame Art und Weise ermächtigt, auserwählt für eine große Aufgabe und eine große Verantwortung. Ich habe mich dort kaum jemals gefürchtet, selbst als einige meiner Freunde regelmäßig ausgeraubt wurden oder ich in brenzlige Situationen kam – ich hatte das Gefühl, das mir nichts passieren würde, weil ich in dieser Welt noch eine Mission zu erfüllen hatte. Nach meiner Rückkehr verlor ich diesen unerschütterlichen Glauben leider ein wenig, dementsprechend wurden es auch einige harte Monate für mich, in denen ich viele Rückschläge einstecken durfte. Nun ist – bestärkt durch viele positive Erfahrungen der letzten Wochen – mein Glaube an meinen Auftrag zurückgekehrt, und mit ihm die Zuversicht, ihn auch erfüllen zu können: zu helfen, unser Bildungssystem weiterzuentwickeln.

Warum nicht ein schönes Leben machen?

Auch wenn sich mein Umzug nach Deutschland innerlich sehr richtig anfühlt, weiß ich nun aufgrund meiner Brasilien-Erfahrung, wie schwer es sein kann, manche Menschen, die mir wichtig sind, für längere Zeit nicht zu sehen. Andererseits habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass es ein schönes Gefühl sein kann, jemanden zu vermissen: es bedeutet, dass einem diese Person wichtig ist. Eine Freundin hat mich gefragt, warum ich mir nicht lieber eine gemütliche Wohnung in Linz suche, dort für 1-2 Jahre in einem Hort arbeite, bis ich hier eine Stelle als Lehrer bekommen kann, wie es eben die meisten machen? Warum ich mir da die Arbeit mache, extra 1000km umzuziehen und alleine für die Rundreisen im Vorfeld der Jobsuche da Hunderte von Euros auszugeben? Warum ich mich nicht einfach den Anforderungen der Schule, an der ich gearbeitet habe, gefügt habe, den Blog vom Netz genommen und eben Unterricht nach Vorschrift gemacht habe?

Wahrscheinlich hätte ich so ein geruhsameres und einfacheres Leben haben können, hätte einen engeren Kontakt zu vielen meiner Freunde hier aufrechterhalten können – aber es hätte sich nicht richtig angefühlt. Nach Kiel zu ziehen fühlt sich wie der nächste notwendige Schritt meiner (selbst?)erwählten Mission an, und solange ich diesem inneren Ruf folge, werden offensichtlich auch unbezwingbar erscheinende Hindernisse überwindbar. Und auch wenn es immer wieder harte Rückschläge gibt, führt mich mein Weg über die Jahre betrachtet doch stetig weiter dorthin, wo ich augenscheinlich einst sein muss. Oder vielmehr, wo jemand einst sein muss, um eine Entwicklung anzustoßen, die ich noch kaum einschätzen kann.

Ich habe, um ehrlich zu sein, meine Schwierigkeiten, an einen Gott zu glauben, wie er von diversen Weltkirchen gerne ausgelegt wird. Aber irgendwoher muss diese innere Ruhe, die ich an manchen Tagen in mir fühle und die dann auch Berge versetzen kann, herkommen. Irgendwas unglaublich Mächtiges existiert da in mir (und wohl in einem jeden von uns), und ich bin neugierig, wohin es mich noch führen mag.

Ein Abschied

Nun habe ich knapp 4,5 Jahre in Linz gelebt (unterbrochen durch ein Jahr Brasilien), und diese Stadt und ihre Bewohner (auch oder gerade weil sie gerne wegen völlig Irrelevantem herumgranteln) doch in dieser Zeit auch sehr liebgewonnen. Es ist wohl wirklich das Ende einer Ära für mich, und der Beginn einer neuen, aufregenden Zeit. Ich hoffe, zumindest einige der liebenswürdigen Menschen, die meine Wege über die letzten Jahre begleitet haben, auch über diesen Wandel hinweg an meiner Seite (zumindest in Gedanken) zu wissen, auch wenn mir klar ist, dass sich mit der Zeit Menschen auch auseinanderentwickeln.

An alle, die das hier lesen können (und vielleicht sagt ihrs denen weiter, die es nicht selbst lesen und die trotzdem gemeint sind): ich bin dankbar für all die Momente, die wir miteinander verbracht haben. Jene, in denen wir gemeinsam Tränen gelacht, aber auch jene, in denen wir gemeinsam oder einsam Tränen der Trauer oder der Wut vergossen haben. All diese Augenblicke haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind, und ich habe das Glück, hier und jetzt sagen zu können, dass ich nach all dieser Zeit nicht nur für viele andere Menschen, sondern auch gegenüber mir selbst eine zärtliche Liebe zu empfinden vermag. Selbst, wenn man dies nicht immer in dem, was ich sage oder tue, erkennen mag:

Ich hab euch lieb, Leute, und ich werde euch saumäßig vermissen. Ich denke oft an euch und hoffe, dass es euch gut geht und auch ihr eurem inneren Ruf immer wieder folgen könnt. Und irgendwann, wenn wir uns wiedersehen, freue ich mich auf die Geschichten, die wir uns und unseren Kindern dann von unseren Abenteuern auf der Reise erzählen können.

Niklas

Die Spuren, die wir hinterlassen

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Der Tod ist eine Reise. Wer stirbt, lässt andere Menschen zurück. Wer reist, lässt andere Menschen zurück. In beiden Fällen geschieht manchmal etwas Nicht-Alltägliches, etwas Besonderes: Gefühle werden zugelassen, und nicht nur zugelassen, sondern auch ausgedrückt. Im Sterben stellt sich die Sinn-Frage, ein Leben lang oft nicht beantwortet oder gar nie gestellt, sehr akut: warum war ich hier? Welchen Sinn hatte mein Leben? Der Tod, grösster aller Meister, verbreitet eine besondere Atmosphäre, eine, die unsere alltägliche Reserviertheit aufheben und radikale Ehrlichkeit ermöglichen kann. Es bleibt keine Zeit für Umschreibungen und Floskeln. Die Wahrheit. Die eine letzte Chance, unsere Rüstungen und Waffen abzulegen und uns von Mensch zu Mensch zu begegnen.

Ein kleiner Tod

Zu reisen, ist zu sterben. Ich spreche hier nicht von einem all-inclusive-Urlaub in der Türkei für 1000 Euro, sondern der stillen Variante. Nicht die Action-Erlebnis-durchgeplante Variante mit Pool, zu der wir uns einmal im Jahr hingezogen fühlen mögen, oder zumindest diejenigen von uns mit der entsprechend vollen Brieftasche. Nein, ich spreche von den Reisen ohne bereits gebuchte Widerkehr, denen, in denen eine jede Begegnung die potentiell letzte Begegnung mit diesem Menschen sein kann.

Den Monaten, in denen wir durch Bolivien und den Norden Brasiliens gereist sind, ohne dabei mit Sicherheit zu wissen, a) ob wir sie heil überstehen und b) wohin sie uns noch führen wird. Und letztlich von meiner langen Reise von Österreich hierher beziehungsweise nun in wenigen Tagen der ebenso langen Reise zurück nach Österreich. Als ich damals von Österreich aufbrach in dieses Abenteuer, ohne irgendwelche Sprachkenntnisse in einem etwa 10.000 km entferntes Land ein Jahr zu verbringen, war ich damals schon überrascht und gleichzeitig unglaublich gerührt von den vielen kleinen und grossen Abschiedsgeschenken und guten Worten der Menschen, die ich (sehr oft unbewusst) berühren und deren Leben ich bereichern durfte.

Ein Paradebeispiel dafür ist ein kleines Bilhet, das mir meine Kollegen der pädagogischen Hochschule, in der ich mich (fälschlicherweise) nie so ganz heimisch gefühlt hatte, zum Abschied überreichten, in denen ein jeder auf seine Art und Weise eine sehr liebevolle Botschaft hinterlassen hatte. In den Tagen, Wochen und Monaten, in denen es mir nicht sehr gut ging hier (vor allem den ersten, in denen ich kein Wort Portugiesisch verstand), würde ich dieses Bilhet herausholen und wissen, dass, egal was mit mir hier passierte, irgendwo auf dieser Welt, in meiner Vergangenheit, einem anderen Leben, wenn man so will, habe ich, oft ohne es zu bemerken, Menschen berührt. Dies nimmt die schlimmste Angst vor dem Tod: dass das gelebte Leben keinen Sinn hatte.

Wiedergeburt

Gestern lud ich einige meiner hier kennen und lieben gelernten Menschen ein, sich noch einmal zu versammeln, ich hatte einen Kuchen gebacken und wir spielten mit einigen kleinen Bällen Rot-Blau-Tot und andere Kinderspiele, machten Abends noch Pancakes und spielten fünf Stunden lang bis 2 Uhr in der Früh Risiko – ein sehr schöner Tag mit vielen fröhlichen Gesichtern. Was mich jedoch am meisten berührte, waren einige Zeilen, die eine Freundin aus Argentinien verfasst hatte. Ich wollte sie erst (in Übersetzung) hier abtippen, bis mir klar wurde, dass diese Zeilen für mich verfasst sind und nicht für die ganze Welt, und dass es respektlos wäre, sie hier 1:1 zu veröffentlichen.

Sinngemäss schrieb sie, dass sie durch mich wieder an eine andere Welt glauben kann, eine Welt, in der sie einfach glücklich und fröhlich sein kann, so wie ich, und dass diese Welt mehr Menschen wie mich braucht, die diese Welt zum Guten verändern wollen, aber im Kleinen damit beginnen, mit Free Hugs, mit wunderschöner Musik auf der Strasse, einem Lächeln für die, die kein Lächeln erwarten.

Wandernde Meister

Als ich diese Zeilen las, wurde mir bewusst, welche Spuren ich wohl hier in diesem Jahr wirklich hinterlassen durfte, wie so oft, ohne es zu bemerken. Ich habe mit ihr abgesehen von einer grösseren Wanderung kaum sehr viel unternommen, ansonsten sahen wir uns meistens in der Mensa oder zufällig auf der Strasse, und ohne diese Zeilen hätte ich wohl nie bemerkt, welchen tiefen Eindruck ich augenscheinlich hinterlassen habe. Ich kann mich nicht einmal erinnern, mit ihr irgendwann einmal über Utopien oder Weltverbesserungen gesprochen zu haben. Möglicherweise nähere ich mich mittlerweile wirklich ein wenig dem im Tao Te King beschriebenen Ideal des Lehren, ohne zu lehren.

Während wir vor einer Reise oft sehr genau abschätzen können, wann ein Mensch uns für vielleicht lange Zeit verlassen wird, ist der Tod oft ein unerwarteter Besucher. Wir wissen nicht, wann er kommt, um die besonderen Menschen in unserem Leben heimzuholen, und ob wir die Art und Weise, wie wir wirklich über andere Menschen denken, ihnen am nächsten Tag noch zeigen können. Die Erwartung des Todes verbreitet eine besondere Atmosphäre, vor der wir uns fürchten mögen, aber warum bringen wir den positiven Aspekt dieser Atmosphäre, die Ehrlichkeit, nicht auch im täglichen Leben zustande? Wovor haben wir Angst? Warum die Masken und Fassaden?

Es wird ein Tag kommen, an dem diese Fassaden fallen, an dem wir diese Masken nicht mehr brauchen, an dem wir jemandem in die Augen sehen können und sagen: Ich liebe dich dafür, dass du existierst und diese Welt bereicherst. Ich liebe dich für dein Du-Sein, nicht für deine Fähigkeit zur Anpassung, sondern für dein inneres Licht, das diese Welt in deinen Regenbogen voller Farben taucht.

Es wird der Tag nach demjenigen Tag sein,
an dem wir dies erstmals zu uns selbst sagen können.

Niklas