Mittlerweile gibt es zahlreiche einfach aufgebaute und kostengünstige oder sogar kostenlose Fertig-Lösungen, die das Erstellen einer optisch ansehlichen Webseite auch für einen völligen Laien in annehmbarer Zeit ermöglichen. Ist das Ziel nicht ambitionierter als das Erstellen einer Art Online-Visitenkarte, so sind diese Werkzeuge durchaus dafür geeignet.

Soll die Webseite zu einem späteren Zeitpunkt auch komplexere Funktionen erfüllen können, so stößt man bei diesen Lösungen jedoch rasch an Grenzen, und muss diese entweder akzeptieren oder früher oder später ohnehin auf eine andere Plattform umziehen, an die man sich erst wieder umgewöhnen muss.

Man kann sich seine Webseite auch von Grund auf “händisch” programmieren lassen. Nur: bei dieser Variante bezahlt man oft seinen Programmierer auch für jedes notwendige Update (oft selbst wenn es nur um die Änderung eines Textes geht), und so summieren sich die Kosten sehr rasch (mal abgesehen davon, dass auch die Erst-Erstellung ordentlich kostet). Was den Programmierer (erstaunlich oft den Sohn vom Nachbarn) freut, weil es langfristiges Einkommen generiert, kann auf Dauer ganz schön ins Geld gehen.

Warum CMS? Und Warum WordPress?

Die aus meiner Sicht schlaueste Zwischenlösung im Hinblick auf Leistbarkeit, Leistung und Skalierung (= wächst die Webseite mit meinen Bedürfnisse mit?) ist für mich die Nutzung eines bestehenden CMS (Content Management Systems). Weil ich es selbst seit 5+ Jahren nutze und damit sehr zufrieden bin, empfehle ich dafür WordPress.

Es ist schnell, sicher, sieht gut aus und stellt Millionen kostenloser (und einige kostenpflichtige) Plugins und Themes für fast jede denkbare Webseite zur Verfügung. Zudem ist es nicht allzu schwer, selbst “händisch” Plugins zu programmieren. So habe ich z.B. ein Plugin programmiert, dass die die Usernamen bei Beiträgen in einem bestimmten Unterforum (“Sicherer Raum”) durch ein “(Anonymisiert)” ersetzt, weil ich ein solches Plugin noch nirgends gefunden habe. Eine funktionierende Foren-Software (mit allerhand zusätzlichen Funktionen in Form weitere Plugins) bietet WordPress jedoch kostenlos an, ebenso wie einen Webshop etc.

Weil WordPress ein sehr übersichtliches BackEnd (Veränderungswerkzeuge für Betreiber) bietet, können auch Nicht-Programmierer einfache Aufgaben wie das Erstellen/Aktualisieren von Seiten und Beiträgen schaffen. Der Editor übernimmt beispielsweise auch Formatierungen direkt aus Microsoft Word. Wenn du also einige Monate nach der Erst-Erstellung deiner Webseite einen Absatz umschreiben willst, brauchst du dafür keine Hilfe eines Programmierers mehr (und nichts bezahlen, yay!).

Ein weiterer Vorteil ist, dass Updates von Plugins etc. im Regelfall relativ unkompliziert sind: einfach “Aktualisieren” drücken, kurz warten, fertig. Keine Notwendigkeit, jemanden für regelmäßige Updates zu bezahlen, wie es manche Anbieter anpreisen (“99€/Monat Update-Pauschale). Hin und wieder geht tatsächlich etwas beim Update schief, aber das ist mir in 5 Jahren insgesamt 1-2x passiert, und es gibt Plugins, mit denen du auf einer Test-Installation testen kannst, ob Updates Probleme verursachen würden, falls du sie installierst. Und ja, mit einer kleinen Anleitung als Unterstützung schaffst du auch das selbst.

Warum kann es dann überhaupt sinnvoll sein, jemanden für das Einrichten einer WordPress-basierten Webseite zu bezahlen? Warum nicht gleich alles selber machen?

Warum soll ich jemanden bezahlen, meine Webseite aufzusetzen?

Es ist durchaus möglich, sich selbst in WordPress einzuarbeiten. Es gibt quer durchs Internet Anleitungen und Tutorials, mit Hilfe derer man fast alles lernen kann. Nur kostet dies Zeit. Bisweilen sehr viel Zeit.

Vor allem aber ist es ohne extensives Hintergrundwissen oft nicht so einfach, die richtigen Fragestellungen zu stellen, um rasch die Antworten zu bekommen, die konstruktiv sind. Man kann sich auch rasch in technischen und visuellen Möglichkeiten verlieren, und beispielsweise automatisch Musik im Hintergrund abspielen lassen, nur weil man sich darüber freut, dass man rausgefunden hat, wie das funktioniert. Und nervt damit möglicherweise  den Besucher dermaßen, dass der so schnell er kann die Seite wieder verlässt (und ja, diese Webseiten existieren wirklich, auch wenn es heutzutage kaum jemand mehr länger als ein paar Sekunden aushält, vergeblich nach dem “Musik-Aus”-Button zu suchen).

Im Idealfall erfüllt eine Webseite eine kommunikative Funktion und wird durch diese bestimmt, soll also diese auch möglichst ideal abbilden. Selbsterstellte Webseiten von Laien werden oftmals mehr vom Ausmaß ihrer (naturgemäß limitierten) Fähigkeiten bestimmt denn von einer kommunikativen Funktion oder gar dahinterstehenden Strategie.

Die Frage, die sich als erstes Stellen sollte, ist damit jene nach der Strategie, der kommunikativen Funktion der zukünftigen Webseite. Danach stellt sich die Frage, ob diese kommunikative Funktion realistischerweise in einem vertretbaren Zeitrahmen durch eigene Anstrengungen in eine adäquate technische Umsetzung “gegossen” werden kann. Lautet die Antwort Nein, stellt sich weiter die Frage, in welcher Form und an wen diese Aufgabe ausgelagert werden sollte.

Oder ob man überhaupt eine eigene Webseite braucht, um das zu erreichen, was man erreichen will. Meistens wird die Antwort darauf in etwa “Nicht zwingend, aber es wäre schon schlau” sein, aber der Vollständigkeit halber wollte ich die Option zumindest anführen. Wenn man gar keine Ahnung von Webseiten hat, kann die Option “keine Webseite” tatsächlich besser sein als die Option “selbst hingewurstelte Webseite, die meinem Ruf eher schadet als nützt”.

Was kostet eine Webseite?

Neben der offensichtlichen Einmal-Investition an Geld und der weniger offensichtlichen Einmal-Investition an Zeit für die Erstellung der Webseite kommen im Laufe der Zeit noch zusätzliche Kosten auf den Betreiber einer Webseite zu, mit denen der Laie vielleicht nicht rechnet. Einerseits technsiche Kosten wie Serverkosten, SSL-Zertifikate, Zahlungsabwickler usw., andererseits auch Investitionen in die Aktualisierung von Strukturen und Inhalten. Und nicht zu unterschätzen: die Kosten an Zeit/Geld, Fehler wieder auszubügeln, die gemacht wurden, um an anderer Stelle/zum früheren Zeitpunkt Zeit oder Geld zu sparen. Im Idealfall sind all diese für den späteren Webseiten-Betreiber zu erwartenden Kosten übersichtlich und vollständig aufgeführt. Dieser Idealfall scheint selten zu sein – ich möchte ein solcher sein, daher erhältst du von mir, falls Interesse an einer Zusammenarbeit bestehen sollte, eine möglichst akkurate Einschätzung deiner vermutlichen einmaligen (Erstellung der Webseite, erster Content, …) sowie deiner langfristigen Kosten.(Server, SSL-Zertifikat, eventuell Content-Generation, …), damit du eine auf Fakten fundierte Entscheidung treffen kannst.

Dazu gehört eine realistische Einschätzung des Ausmaßes und der Begrenzungen meiner Fähigkeiten, für den Fall dass jemand erwägt, seine Webseite mit mir gemeinsam aufzubauen:

  • 5+ Jahre Praxis-Erfahrug mit WordPress durch meine 2 Blogs
  • Sehr umfangreiches theoretisches und praktisches Wissen über Bildung, Führung von Menschen, (Sozial-)Psychologie, Kommunikation. Vieles davon lässt sich gut auf Marketing umlegen, siehe auch Strategie.
  • Konzeptionalisieren, herauskristalliseren des Essentiellen. Darin bin ich tatsächlich gut, und allerhand Leute rufen/schreiben mich mittlerweile immer dann an, wenn sie Klarheit im Kopf haben wollen.
  • Was ich gut kann und gerne mache, ist schreiben. Allein auf diesen zwei Blogs gemeinsam sind das >1300 A4-Seiten, die ich mittlerweile geschrieben habe.
  • Abgeschlossene Programmierer-Ausbildung an der HTBLA Leonding, aber ein wenig aus der alltäglichen Übung bzw. nicht Up-To-Date mit allen aktuellen Entwicklungen. Das bedeutet: ich kann im Bedarfsfall z.B. auch Plugins/Themes erstellen (und vor allem auch wie ein Programmierer denken), aber es dauert vermutlich länger als es bei jemandem dauern würde, der dies seit 10 Jahren tagtäglich macht. Ich koste dafür aber auch keine 100+€/h.
  • Habe eine Spiegelreflex-Kamera, und kann damit so halbwegs umgehen.
  • Gleiches gilt für Bildbearbeitung. Für alles, was ich selbst nicht hinbringe, kann im Ernstfall eine Freundin einspringen, die tagtäglich im Grafik-Design-Bereich arbeitet.
  • Für Audio/Video kenne ich Menschen, die einiges drauf haben in diesen Bereichen. Aber das kostet ebenso extra, weil ich die ja auch bezahlen muss dafür.
  • Ich wohne in Wels, Oberösterreich. Innerhalb von Oberösterreich bin ich mit Fahrtkosten nicht allzu pingelig, aber wenn ich z.B. nach Wien fahren muss, summiert sich das dann doch.

Warum mit mir zusammenarbeiten?

Die Hauptgründe, sich für eine Zusammenarbeit mit mir zu entscheiden, sehe ich in vier Faktoren:

  • Ich weiß sehr viel über manipulative Psychologie und wie sie in der Werbung bewusst seingesetzt wird, aber auch darüber, wie man eine Art von nicht-manipulativem und nachhaltigem Marketing betreiben kann, die beruhigt darauf verzichten kann, ohne finanzielle Nachteile daraus zu erleiden. Siehe für eine kurze Zusammenfassung die Seite Strategie, oder lies dich in den Blog ein (viel Freude mit >1000 A4-Seiten zum Thema. Bei spezifischen Fragen isses wohl schlauer, mich einfach unverbindlich zu kontaktieren. Ich bin auch recht freundlich im Regelfall).
  • Ich kann handwerklich betrachtet den größten Teil der notwendigen Tätigkeiten in einer Qualität abdecken, die für die kommunikative Funktion ausreichend sein wird, ohne finanziell extrem teuer zu werden. Eine kurze Recherche im Netz ergibt mir für eine halbwegs passable Anfänger-Seite im Durchschnitt weit über 2000€ an Kosten. Ich glaube, wenn du einer jener Menschen bist, mit denen mir die Zusammenarbeit ein Volksfest ist, bekommen wir das auch günstiger hin – aus dem einfachen Grund, weil ich den Großteil der Tätigkeiten auch selbst machen kann und kaum was auslagern muss + kaum Fixkosten wie Büro etc. abzuzahlen habe.
  • Ich bin vermutlich so ziemlich der einzige Anbieter weit und breit, der ohne all den manipulativen Schmarrn auskommt, und trotzdem Ahnung davon hat, wie er funktionieren würde. Der zwar technisch auch was drauf hat, aber die Technik für die Funktion arbeiten lässt und nicht umgekehrt. Und nebenbei noch verdammt gut im Schreiben/Destillieren von Konzepten ist, was vor allem Neugründern von Unternehmen eine ziemliche Hilfe sein dürfte.
  • Ich arbeite (wie zuvor bereits als Lehrer) auf das Ziel hin, mich langfristig überflüssig zu machen. Mit mir gibt es keine versteckten langfristigen Kosten, und im Idealfall brauchst du mich nach einer Anfangs-Phase auch bei größeren Veränderungen an deiner Webseite nicht mehr zwingend, weil ich dir nebenbei beibringe, wie du 90% davon in Zukunft selbst hinbringst.

Bei Interesse einfach unverbindlich Kontakt aufnehmen, man trifft sich mal unverbindlich zum Kennenlernen, dann können wir beide mehr sagen. Und wenn sich zeigt, dass wir keine Win-Win-Situation kreieren können, haben wir auch nichts verloren, sondern einen neuen Menschen kennengelernt. Auch nicht schlecht 😀