Die bunterrichten.community ist als offene Plattform konzipiert, die sich ausgehend von einem ursprünglichen Prototyp laufend an die Bedürfnisse seiner Nutzer anpasst und im Austausch mit der Community mitwächst. Gemeinsames Ziel ist es, durch Austausch von Erfahrungen besser bunterrichten zu lernen.

Über mehrere Jahre der Experimentalforschung in Schulen und anderen sozialen Systemen haben sich einige grundlegende Prinzipien herauskristallisiert, die auch in der bunterrichten.community eine maßgebliche Rolle spielen:

  • Das Prinzip der relativen Meister
  • Das Prinzip der ewigen Vorläufigkeit
  • Das Prinzip des geringsten Aufwandes
  • Das Prinzip der Trennung von Verhalten und Person
  • Das Prinzip der konstruktiven Konsequenz

Das Prinzip der relativen Meister

Üblicherweise funktioniert Unterricht meist nach dem 1:n-Prinzip von einem Lehrer für eine Anzahl Schüler. Dies ist allerdings nicht sehr effizient, weil Schüler für ihre Fortschritte meist gar keinen “absoluten Meister” brauchen sondern nur jemanden der relativ gesehen ein bisschen weiter ist als sie. Deswegen funktioniert die Bunterrichten-Community nach dem Prinzip der “relativen Meister”, in dem je nach individuellen Fähigkeiten ein jeder von jedem das lernen kann, was ihm gerade weiterbringt.

Das Prinzip der ewigen Vorläufigkeit

Dieses Prinzip fügt der Ja/Nein-Entscheidung ob jemand diese Plattform nützlich findet eine weitere Möglichkeit hinzu: zu helfen sie so zu verbessern, dass aus einem Noch-nicht ein Jetzt-schon werden kann:

-> Schreib einen Verbesserungsvorschlag im entsprechenden Unterforum
-> Schreib uns direkt per Mail, warum du (noch) nicht überzeugt bist

Das Prinzip des geringsten Aufwandes

Üblicherweise werden Menschen die etwas für uns tun sollen für den Aufwand bezahlt, den sie zur Erbringung einer Dienstleistung selbst haben, ein Lehrer wird also beispielsweise für 5h Vorbereitung mehr Geld bekommen als würde er nur 1h brauchen.

Für den Lernenden ist aber wichtiger, mit wie wenig eigenem Aufwand er lernen kann was er braucht, und der Lehrende ist ihm am wertvollsten, der den Aufwand für den Lernenden auf ein Minimum reduzieren kann. Wir versuchen hier daher, den inhaltlichen Wert/Austausch hoch zu halten.

Das Prinzip der Trennung von Verhalten und Person

Zuweilen fühlen wir uns vom Verhalten anderer verletzt und verurteilen dann anstatt des verletzenden Verhaltens die Person als den Verursacher unseres Schmerzes. In dieser Community werden bestimmte Verhaltensweisen nicht toleriert, aber alle Menschen sind und bleiben uns grundsätzlich willkommen – solange sie sich im Raum der tolerierten Verhaltensweisen bewegen.

Das Prinzip der konstruktiven Konsequenz

Überschreitet jemand die definierten Grenzen des geduldeten Verhaltens, wird zeitnah und wie angekündigt reagiert. Nach dieser ebenso definierten Konsequenz beginnt für den Übertretenden eine neue und faire Chance, sich in Zukunft anders zu verhalten.

 

Für die besondere Situation der Online-Welt kommt noch ein Prinzip hinzu:

  • Das Prinzip der Anonymität

Das Prinzip der Anonymität

Wir beschreiben keine konkreten Personen, sondern soziale Systeme, daher verwendet keine Klarnamen, um euch selbst und Menschen um die es geht zu schützen. Beiträge, aus denen rückgeschlossen werden könnte um wen es sich handelt, werden gemeldet und zeitnah von einem Moderator entfernt.

Wer das möchte, kann sich auch im Unterforum “Sicherer Raum” austauschen. Dort werden alle Beiträge (bis auf jenen des Administrators) anonymisiert, so dass nur noch der Administrator nachvollziehen kann wer Beiträge geschrieben hat, solange Poster ihren Hausverstand beim Schreiben einschalten. Der obige Absatz gilt auch und besonders im “Sicheren Raum”.

Wenn du wissen möchtest, was das in der Praxis bedeutet, kannst du dir gerne unsere Diskussionsregeln durchsehen.

 

Durch die Nutzung erklärt sich der Nutzer mit den obigen Bedingungen einverstanden.